Die Kampagnen weltweit

Auch In Österreich kämpft man nun gegen die Tamponsteuer!

Die erdbeerwoche möchte nun eine Herabsetzung der „Tamponsteuer“ auch in Österreich bewirken und wendet sich mit einem offenen Brief an Finanzminister Schelling: „Österreich muss endlich mit Ländern wie Frankreich, Spanien oder Großbritannien, wo die Steuer auf Monatshygieneartikel nur zwischen 5 und 10% beträgt, gleichziehen. Wir fordern daher die österreichische Regierung auf, Tampons und Binden endlich fair zu besteuern und Frauen somit eine echte monatliche Entlastung zu ermöglichen. Insbesondere nachhaltige Produkte wie Biotampons oder -binden sollten steuerlich begünstigt werden, da diese nicht nur gesundheitliche, sondern auch ökologische Vorteile mit sich bringen, die wiederum dem Staat zu Gute kommen,“ so Bettina Steinbrugger, Co-Gründerin der erdbeerwoche.

Mehr über erdbeerwoche erfahrt ihr auf www.erdbeerwoche.com

 


In Kanada war die Aktion schon erfolgreich! Jill Piebak leitete die Kampagne der man es zu verdanken hat dass Tampons und Binden nicht mehr versteuert werden.

 

 


Die Kampagne in Großbritannien wird von Laura Argyropulo Coryton geleitet und zählt schon über 249.000 Unterstützer. Weitere Informationen zur Rechtslage in Großbritannien kann man auf ihrer Website Stop Taxing Periods finden.


In Italien wird die Kampagne von Chiara Capraro angeführt. Sie arbeitet zurzeit in London im Bereich Geschlechterpolitik. Der Steuersatz in Italien für Binden und Tampons beträgt zurzeit 20%.

Die australische Kampagne wird von TSUNO geleitet.


TSUNO ist ein Unternehmen das Mädchen und Frauen in Entwicklungsländern unterstützt indem es nachhaltige und sozial verantwortungsbewusste Hygieneprodukte vertreibt. Zudem spenden das Unternehmen 50% der Einnahmen an die International Women´s Development Agency.


Der Steuersatz in Australien liegt gerade bei 10%.

 



!!ERFOLG!!

Februar 2015 startete das  Georgette Sand Kollektiv die Petition in Frankreich. In Frankreich beträgt der normale Steuersatz 20%. Georgette Sand fordert dass der Satz für Tampons, Binden und Menstruationscups auf 5,5 % gesenkt werden, den Satz den auch anderen Produkte des täglichen Gebrauchs bekommen, zu diesen gehören Essen oder auch Kondome. Auch die Senkung auf 2,1% ist eine Option, der Satz der für bestimmte medizinische Produkte gedacht ist, da die Periode zu bekommen keine freie Entscheidung ist.
Die Georgettes haben ihr Ziel für Frankreich erreicht, jedoch planen sie noch mehr: der Antrag soll auf EU-Ebene ausgeweitet werden um die Steuersenkung für alle EU-Länder verpflichtend zu machen
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